Statuto

Vereinssatzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins
(1) Der Verein führt den Namen „Federazione Italiana Cuochi — Deutsche Delegation“, nach erfolgter Eintragung im Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz eingetragener Verein (e.V.).
(2) Sitz des Vereins ist Sindelfingen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(3) Die Vereinsdauer ist unbegrenzt.

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der Verein ist unpolitisch, unabhängig und selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Zweck des Vereins ist insbesondere:
a. Der Verein versteht sich als Abordnung des in Mailand, Italien ansässigen eingetragenen Muttervereins gleichen Namens. Er verfolgt und fördert die gleichen satzungsgemäßen Ziele.
b. Die italienischen Köche, die Auszubildenden in Hotel und Gaststättenschulen jeder Art und Leistungsstand zu vereinigen, um eine gemeinsame Vereinsidee zu entwickeln damit der Berufsstand ein höheres Prestige, soziale Einbindung, Verbesserung in wirtschaftlicher und professioneller Hinsicht erfährt.
c. Gelegenheiten des Zusammentreffens, der Diskussionen über einschlägige Probleme mit Veranstaltungen, Generalversammlungen, nationalen und internationalen Kongressen, obgleich direkt, oder durch Veröffentlichungen zu bieten.
d. Das technische Wissen im Bereich der Küche und des Gastgewerbes zu vertiefen, damit eine Ausbildung erreicht wird, die den nationalen und internationalen Anforderungen gerecht wird.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglieder können alle italienischen Staatsangehörigen werden sowie Köche, auch wenn sie nicht die italienische Staatsangehörigkeit besitzen, vorausgesetzt, diese arbeiten oder haben in Italien als Koch für mindestens drei Jahre im Hauptberuf gearbeitet. Im Übrigen kann außerordentliches Mitglied werden, wer vom Vorstand anerkannt wird.
(2) Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie sind aufgerufen, an der Verwaltung des Vereins sowie insbesondere an den Generalversammlungen teilzunehmen und ihre Stimme abzugeben, einschließlich Satzungsänderungen zu beschließen und die Organe des Vereins im Rahmen der in den nachstehenden Regelungen geschilderten Weise zu wählen. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(3) Mit der Mitgliedschaft im Verein wird gleichzeitig die Mitgliedschaft im italienischen Gesamtverein mit Namen Federazione ltaliana Cuochi mit Sitz in Mailand erworben.
(4) Mitglieder des Vereins untergliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, Schüler/Auszubildende.
(5) Ordentliches Mitglied kann werden, wer aktiv als Koch oder Gastronom im Hauptberuf arbeitet.
(6) Außerordentliches Mitglied kann werden, wer als solches vom Vorstand zugelassen wird.
(7) Mitglied als Schüler/Auszubildender kann werden, wer sich in der Berufsausbildung als Koch befindet.
(8) Ehrenmitglied kann werden, wer sich um den Verein besonders verdient gemacht hat und auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt wird. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zur kostenlosen Inanspruchnahme der Vereinsleistungen berechtigt. Eine Ehrenmitgliedschaft kann von der Mitgliederversammlung aberkannt werden, wenn sich das Ehrenmitglied einer Straftat schuldig gemacht hat, die mit Freiheitsentzug geahndet wurde.
(9) Im Übrigen ist eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmeldung zur Aufnahme, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet, zur Begründung der Mitgliedschaft erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet
a. durch Tod,
b. durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann,
c. durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann,
d. durch Ausschließung mangels Interesses, die durch Beschluss des Vorstands ausgesprochen werden kann, wenn ohne besondere Rechtfertigung für mindestens zwei Jahre die Beiträge nicht entrichtet worden sind.
(2) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens. Mit Ausscheiden aus dem Verein endet auch die Mitgliedschaft im Gesamtverein.

§ 5 Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind insbesondere dazu verpflichtet,
a. die vorliegenden Satzungsbestimmungen einzuhalten;
b. Mitgliedsbeiträge zu entrichten, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden. In Härtefällen entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag des betroffenen Mitgliedes über eine Befreiung, Herabsetzung oder Stundung des Mitgliedbeitrages.
c. Förderung des Vereinszweckes durch unentgeltliche Mitarbeit

§ 6 Organe des Vereins sind:
(1) Die Mitgliederversammlung;
(2) der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister; der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt; die Wiederwahl ist zulässig;

§ 7 Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich - möglichst im ersten Kalenderquartal - abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über:
a. Satzungsänderungen,
b. die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie deren Entlastung,
c. die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge, wobei sich der Mitgliedsbeitrag an dem vom italienischen Mutterverein vorgegebenen Betrag zu orientieren hat,
d. die Ausschließung eines Mitgliedes,
e. die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens,
f. über die Zustimmung zu Rechtshandlungen des Vorstandes mit einem Gegenstandswert von mehr als € 5.000,00, vgl. ä 8 Abs. 2 5.3 der Satzung.
(2) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ein. Die Einladung ergeht jeweils an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift des Mitgliedes und muss mindestens drei Wochen vor der Versammlung zur Post gegeben werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung; jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Verhandlung beantragen.
(3) In der Mitgliederversammlung ist Vertretung auch bei der Ausübung des Stimmrechts zulässig. Vertreter dürfen maximal Stimmen für insgesamt drei Mitglieder abgeben. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand; Wahlen erfolgen jedoch, wenn nicht einstimmig, durch Zuruf, schriftlich durch Stimmzettel. Beschlüsse, durch
die die Satzung oder der Vereinszweck geändert werden, und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.
(4) Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, die die in ä 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamts.
(5) Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift muss den Mitgliedern innerhalb von sechs Monaten zugänglich sein; Einwendungen können nur innerhalb eines Monats, nachdem die Niederschrift zugänglich gemacht worden ist, erhoben werden.
(6) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn das lnteresse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zwecks schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Kommt der Vorstand einem solchen Verlangen nicht nach, können diese Mitglieder die Mitgliederversammlung selbst einberufen.

§ 8 Vorstand des Vereins
(1) Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden. Die Wahl erfolgt einzeln. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann für seine restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger bestellt werden.
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Den Vorstand im Sinne des 5 26 Abs. 2 BGB bilden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie sind einzeln zur Vertretung des Vereins befugt. Dem stellvertretenden Vorsitzenden obliegt im Innenverhältnis allerdings die Pflicht, von dieser Einzelvertretungsmacht nur im Falle einer Verhinderung des Vorsitzenden Gebrauch zu machen. Für RechtshändIungen mit einem Gegenstandswert von mehr als € 5.000,00 ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.
(3) Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu denen er mindestens einmal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Einladung ergeht mit einer Frist von einer Woche durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden.

§ 9 Finanzierung, Gewinne und sonstige Vereinsmittel
(1) Die Finanzmittel setzen sich zusammen aus: Schenkungen, Zuwendungen und sonstigen Beiträgen Einschreibegebühren und Mitgliedsbeiträgen Gewinne aus Vereinsinitiativen bewegliches und unbewegliches Vermögen, welches im Eigentum des Vereins steht oder in Wege des Erbes oder der Schenkung erworben wird etwaige staatliche Unterstützungen
(2) Etwaige Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 10 Auflösung und Zweckänderung
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder beschließen (siehe auch ä 6 Abs. 3 der Satzung). Die Auseinandersetzung erfolgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.
(2) Nach einer Auseinandersetzung oder einem Wegfall des bisherigen Vereinszweckes ist das Vereins— vermögen an ähnliche steuerbegünstigte Vereine oder Einrichtungen zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke weiterzuleiten. Näheres beschließt die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden dürfen.